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Der digitale Produktpass kommt. Deine Daten entscheiden, wie teuer.

Die EU-Ökodesign-Verordnung verlangt Schritt für Schritt digitale Produktpässe: Materialien, Herkunft und Reparierbarkeit, abrufbar per Code am Produkt. Wir bauen das Fundament in deinem Shop, mit unserem eigenen WooCommerce-Plugin und QR-Codes nach GS1 Digital Link, bevor die Frist deiner Produktgruppe steht.

30 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Antwort werktags innerhalb von 24 h.

  • Eigenes Pluginfür WooCommerce im Einsatz
  • GS1 Digital Linkals Code-Standard

Der Fahrplan der EU

Seit Juli 2024: ESPR in Kraft
Ab Februar 2027: Batteriepass verpflichtend
Textilien, Eisen & Stahl: vorn im Arbeitsplan
Weitere Produktgruppen folgen bis 2030

Die Fristen kommen je Produktgruppe. Die Datenarbeit dahinter ist bei allen dieselbe, und sie braucht Vorlauf.

Ehrlich eingeordnet, bevor irgendwer etwas kauft.

Was der digitale Produktpass ist

Die EU-Ökodesign-Verordnung ESPR (2024/1781) verlangt künftig zu vielen Produkten einen digitalen Pass: Materialien, Herkunft, Reparierbarkeit und Entsorgung, abrufbar über einen Datenträger am Produkt. Für Batterien kommt der Pass über die Batterieverordnung bereits ab Februar 2027.

Welche Produktgruppe wann dran ist, legen delegierte Rechtsakte fest. Textilien sowie Eisen und Stahl stehen im Arbeitsplan der Kommission vorn, weitere Gruppen folgen bis 2030. Händler und Hersteller, die früh eine saubere Datenbasis haben, setzen später nur noch das Etikett drauf.

Was heute schon sinnvoll ist und was noch niemand seriös verkaufen kann

Die finalen Datenkataloge je Produktgruppe stehen noch nicht fest. Wer dir heute „hundert Prozent ESPR-konform“ verspricht, verspricht etwas, das die EU selbst noch nicht zu Ende definiert hat. Diese Ehrlichkeit gehört für uns an den Anfang jedes Gesprächs.

Was sich heute schon lohnt und in jedem Fall richtig bleibt: Produktdaten strukturiert erfassen, je Artikel eine stabile Passseite mit QR-Code aufbauen und den Pflegeprozess klären. Genau dieses Fundament bauen wir, die spätere Detailanpassung an den Rechtsakt ist dann ein kleiner Schritt statt eines Projekts.

Vier Bausteine
für den Pass.

Der Pass selbst ist die einfachste Übung. Die Arbeit steckt in den Daten und im Prozess, der sie aktuell hält. Genau in dieser Reihenfolge bauen wir.

Datenmodell & Pflege

Der Pass ist nur so gut wie die Daten dahinter. Wir bringen Material, Herkunft und Reparierbarkeit aus Excel, PIM oder Lieferantenlisten in eine Struktur, die dein Team pflegen kann.

  • Ist-Analyse der Produktdaten
  • Struktur je Produktgruppe
  • Massenpflege statt Handarbeit

QR-Code nach GS1 Digital Link

Ein Code am Produkt, der Menschen zur Passseite führt und Maschinen zu den Daten. GS1 Digital Link ist der Standard, auf den die EU-Vorgaben zulaufen.

  • Ein Code für Mensch & Maschine
  • Artikelnummern sauber verknüpft
  • Druckfähige Ausgabe

Shop-Integration

Passseiten direkt aus deinem WooCommerce-Katalog, mit unserem eigenen Plugin: strukturierte Daten, Pass-Aufrufe auswertbar, PDF-Export für den Handel.

  • Eigenes WooCommerce-Plugin
  • Strukturierte Daten (schema.org)
  • PDF-Export & Auswertung

Verordnung im Blick

Die Pflichten kommen produktgruppenweise über delegierte Rechtsakte. Wir beobachten, was für dein Sortiment beschlossen wird, und passen die Struktur an, bevor die Frist steht.

  • ESPR-Rechtsakte beobachtet
  • Anpassung je Produktgruppe
  • Rechtsberatung bleibt bei deiner Kanzlei
Schema des digitalen Produktpasses: Ein QR-Code am Produkt führt zur Passseite mit Materialzusammensetzung, Herkunft, Reparierbarkeit und Entsorgungshinweisen

Erst Pilot,
dann Sortiment.

Ein Pilot mit einer Produktgruppe zeigt Aufwand und Pflegeprozess am echten Katalog. Danach ist der Rollout Routine statt Risiko.

Betroffenheit & Zeitpunkt

Welche deiner Produktgruppen stehen im ESPR-Arbeitsplan, und wann? Daraus folgt, ob du vorbauen solltest oder in Ruhe planen kannst.

→ Einordnung je Produktgruppe

Datenbestand sichten

Wir schauen, welche Angaben du heute hast und welche fehlen, von Materialzusammensetzung bis Lieferant. Meist ist mehr da, als alle denken, nur verstreut.

→ Lückenliste & Datenstruktur

Pilot mit einer Gruppe

Eine Produktgruppe bekommt komplette Passseiten samt QR-Codes, angebunden an deinen Shop. Am Pilot zeigt sich, was der Pflegeprozess wirklich kostet.

→ Produktpässe live für eine Gruppe

Rollout & Pflegeprozess

Ausrollen auf das Sortiment, Massen-Editor für die Pflege, klare Zuständigkeit im Team. Neue Artikel bekommen ihren Pass im normalen Anlageprozess.

→ Pass im Regelbetrieb

Unsicher, ob dein Sortiment überhaupt betroffen ist?

Schick uns deine Produktgruppen. Wir gleichen sie mit dem ESPR-Arbeitsplan ab und sagen dir ehrlich, ob du vorbauen solltest oder in Ruhe abwarten kannst.

Sortiment einordnen lassen

Klein anfangen,
sauber ausrollen.

Preise netto und indikativ. Das verbindliche Angebot bekommst du nach der Sichtung deiner Daten.

Einstieg

DPP-Einordnung

490 €einmalig, netto

Betroffenheit, Zeitplan und Datenlücken für dein Sortiment, in einem Dokument und einem Gespräch.

  • Abgleich Sortiment gegen ESPR-Arbeitsplan
  • Sichtung deiner Produktdaten
  • Lückenliste mit Priorität
  • Empfehlung: jetzt bauen oder warten
Anfrage stellen
Häufigste WahlUmsetzung

Pilot & Rollout

ab 2.900 €Projekt, netto

Produktpässe für eine Pilotgruppe, danach Rollout: Passseiten, QR-Codes nach GS1 Digital Link, Pflegeprozess.

  • Alles aus der Einordnung
  • Passseiten aus deinem Shop-Katalog
  • QR-Codes nach GS1 Digital Link
  • Massen-Editor für die Pflege
  • Übergabe & Schulung
Anfrage stellen
Werkzeug

DPP-Plugin

auf AnfrageWooCommerce

Unser Digital-Product-Passport-Plugin für WooCommerce, im Kundeneinsatz und nicht im öffentlichen Verzeichnis.

  • Pässe direkt aus WooCommerce
  • Strukturierte Daten & PDF-Export
  • Auswertung der Pass-Aufrufe
  • Einrichtung durch uns
Plugin ansehen

Die Einordnung wird bei anschließendem Pilot voll angerechnet.

2024
ESPR in Kraft, Pflichten folgen je Produktgruppe
02/2027
Batteriepass als erste feste Frist
GS1
Digital Link als Standard für den Code am Produkt
bis 2030
rollt der Arbeitsplan weitere Gruppen aus

Digitaler Produktpass: häufige Fragen.

Ab wann ist der digitale Produktpass Pflicht?

Nicht für alle gleichzeitig. Die ESPR ist seit Juli 2024 in Kraft, die Pflichten kommen aber je Produktgruppe über delegierte Rechtsakte. Batterien machen über die Batterieverordnung ab Februar 2027 den Anfang, Textilien sowie Eisen und Stahl stehen im Arbeitsplan vorn, weitere Gruppen folgen bis 2030. Welche Frist für dein Sortiment gilt, klären wir in der Einordnung, verbindlich bewertet sie deine Rechtsberatung.

Welche Produkte trifft es zuerst?

Nach dem Arbeitsplan der EU-Kommission stehen Textilien, Eisen und Stahl vorn, Batterien haben mit Februar 2027 bereits ein festes Datum aus ihrer eigenen Verordnung. Möbel und Elektronik gelten als Kandidaten der nächsten Runden. Lebensmittel, Arzneimittel und Futtermittel sind von der ESPR ausgenommen.

Was steht in so einem Produktpass?

Je nach Produktgruppe: Materialzusammensetzung, Herkunft, Reparierbarkeit, Ersatzteile, Entsorgungshinweise und Nachhaltigkeitskennwerte. Den genauen Katalog legt der jeweilige Rechtsakt fest. Deshalb bauen wir die Datenstruktur so, dass sich Felder ergänzen lassen, ohne alles neu zu erfassen.

Reicht nicht einfach ein QR-Code-Generator?

Nein. Ein beliebiger QR-Code verlinkt nur eine Seite. Der Produktpass braucht dahinter strukturierte, maschinenlesbare Daten und eine stabile Kennung je Artikel, dafür gibt es den GS1-Digital-Link-Standard. Und er braucht einen Pflegeprozess, denn ein Pass mit veralteten Daten ist schlimmer als keiner.

Was kostet der Einstieg?

Die Einordnung kostet 490 € netto, der Pilot beginnt bei 2.900 € und hängt an der Zahl der Produktgruppen und dem Zustand deiner Daten. Zwanzigtausend Varianten aus einer sauberen Matrix sind weniger Arbeit als tausend aus widersprüchlichen Listen. Zahlen indikativ, das Angebot kommt nach der Sichtung.

Ich bin Händler, nicht Hersteller. Betrifft mich das überhaupt?

Mittelbar ja. Die Passpflicht liegt beim Hersteller beziehungsweise Importeur, aber Händler müssen den Pass zugänglich machen, auch im Onlineshop. Wer seine Produktdaten sauber führt, kann Herstellerdaten später einfach durchreichen, statt sie je Artikel nachzupflegen.

Bau die Datenbasis,
solange niemand drängelt.

30 Minuten Erstgespräch: Wir schauen auf dein Sortiment und deine Produktdaten und sagen dir ehrlich, ob und wann sich der Einstieg für dich lohnt.

Kein Verkaufsgespräch, nur eine ehrliche Einschätzung.