Herkenroth-Keramik: 75 Jahre Handwerk, ohne eine Zeile Datenbank.
Eine Familientöpferei im Kannenbäckerland, gegründet 1950. Gartenkeramik, Stelen und Figuren, jedes Stück ein Unikat. Die neue Website ist ein statischer Export: kein CMS, keine Datenbank, keine monatlichen Sicherheitsupdates. Für einen Betrieb, der Markttermine pflegt und sonst wenig ändert, ist das die ehrlichere Technik. Mehr dazu auf unserer Seite für Webdesign.

Braucht eine Töpferei ein Redaktionssystem?
Nein, und das ist hier die wichtigste Entscheidung des Projekts. Ein Handwerksbetrieb dieser Größe ändert im Jahr vielleicht ein Dutzend Zeilen: Markttermine, ein neues Foto, ein Kurstermin. Dafür ein System mit Datenbank, Anmeldemaske und monatlichen Sicherheitsupdates zu betreiben, verlagert Arbeit vom Bauen ins Warten.
Die neun Seiten sind deshalb ein statischer Export: reines HTML, das der Server ausliefert, ohne etwas zu berechnen. Kein Plugin kann veralten, keine Anmeldemaske kann angegriffen werden. Ändert sich etwas, wird die Seite neu erzeugt und hochgeladen.
In vier Schritten vom Entwurf zur Auslieferung.
Entwurf zeichengenau übernehmen
Der abgestimmte Entwurf wird beim Bauen ausgewertet, nicht abgetippt. Kein Satz geht verloren, keiner ändert sich unbemerkt.
Neun echte Seiten statt einer langen
Historie, Keramik, Märkte, Kurse, Kontakt, Anfahrt: was ranken soll, braucht eine eigene Adresse. Ein Sprungziel bekommt keinen Eintrag im Index.
Bilder in drei Breiten
Jedes Foto liegt als WebP in drei Größen vor. Das Telefon lädt nicht das Bild für den großen Bildschirm.
Alte Adressen mitnehmen
Die neun Adressen der Vorgängerseite leiten dauerhaft auf ihr Gegenstück, samt Erzwingung von HTTPS und einheitlicher Schreibweise.
Was die Seite für die Töpferei erledigt.
- Markttermine ganz obenEin Band über der Navigation nennt den nächsten Töpfermarkt. Wer die Keramik dort kaufen will, sieht es zuerst.
- Das Handwerk erklärt sichFrostsicher bei 1230 Grad gebrannt, mit 12 Prozent Gold veredelt, jedes Stück ein Unikat. Angaben, die eine Kaufentscheidung tragen.
- Kurse als eigene SeiteTöpferkurse sind ein zweites Standbein und brauchen deshalb eine eigene Adresse, keine Zeile auf der Startseite.
- Nichts, was gewartet werden mussKeine Datenbank, kein Anmeldebereich, keine Erweiterungen. Die häufigste Einbruchstelle kleiner Websites fällt damit weg.
Was bringt der Verzicht auf Technik messbar?
Tempo, und zwar ohne Optimierungsaufwand. Die Messwerte stammen aus Lighthouse-Läufen gegen die Live-Domain:
- Desktop 100 in allen vier Kategorien, das größte Element steht nach 0,6 Sekunden.
- Mobil 94 bis 96 bei der Leistung, dazu je 100 für Barrierefreiheit, Best Practices und SEO.
- Der Layoutsprung beim Laden liegt bei 0. Nichts verrutscht unter dem Finger.
- Das Stilblatt liegt in der Seite statt in einer eigenen Datei. Das spart zwei blockierende Anfragen vor dem ersten Bild.
Zur Einordnung: Weltweit bestehen rund 48 Prozent der Seiten die Core Web Vitals auf dem Telefon, bei WordPress-Seiten sind es 45 Prozent. Der Vorsprung entsteht hier nicht durch Tricks, sondern dadurch, dass nichts geladen wird, was die Seite nicht braucht.
Wann diese Bauweise nicht passt.
Ein statischer Export ist kein Allheilmittel. Er passt, wenn Inhalte selten und überschaubar wechseln. Er passt nicht, wenn täglich Beiträge erscheinen, ein Team gleichzeitig schreibt oder ein Shop mit Lagerbestand dahintersteht. Für diese Fälle bauen wir mit System, siehe Sieslack für den Shop und WILDFLUG für eine Seite mit Rechner und Formular. Die Wahl der Technik ist Teil der Beratung, nicht eine Voreinstellung.
Handwerk, das online nicht stattfindet?
30 Minuten kostenloses Erstgespräch. Wir schauen auf deinen Betrieb und sagen dir ehrlich, welche Technik du wirklich brauchst und welche nur Wartung kostet.
