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Shopware für Kataloge, die keiner mehr von Hand pflegt.

Ab ein paar tausend Varianten kippt die Arbeit: Der Import läuft anderthalb Stunden, die Variantenachsen widersprechen sich, und niemand weiß mehr, welcher Preis die Wahrheit ist. Wir betreuen einen Shopware-6-Katalog mit 20.530 Varianten in 11 Familien.

  • Shopware 6
  • 20.530 Varianten in Betreuung
  • Eigene Importpipeline
  • Inhabergeführt seit 1999
Ablauf von neunzehn gewachsenen Kunden-Tabellen über eine geprüfte Datenbasis mit Preisprüfung bis zum Shopware-Katalog mit 20.530 Varianten

Warum große Shopware-Kataloge an der Datenpflege scheitern

Bei fünfzig Artikeln pflegt man im Backend. Bei zwanzigtausend Varianten ist das Backend nur noch das Ziel — die Arbeit passiert davor, in den Tabellen, aus denen der Katalog entsteht. Genau dort haben die meisten Shops kein System, sondern gewachsene Dateien.

Die Folge sieht man im Shop: Varianten, die es zweimal gibt, Eigenschaften, die einem Produkt nie zugewiesen wurden, Achsen, die Maß und Anzahl in ein Feld pressen, und Preise, bei denen niemand mehr sagen kann, ob sie netto oder brutto gemeint sind.

Das ist kein Shopware-Problem. Shopware kann große Kataloge. Es ist ein Problem der Kette davor — und die lässt sich bauen, so dass jeder Wert im Shop auf eine Quelle zurückzeigt.

20.530
Varianten in laufender Pflege
In 11 Produktfamilien
19
Quelltabellen zusammengeführt
Gewachsen, uneinheitlich
Minuten
Statt anderthalb Stunden
Je Abgleich mit dem Shop

Vier Stellen, an denen es bei großen Katalogen klemmt

Alle vier tauchen erst ab einer gewissen Größe auf — und dann alle gleichzeitig.

  1. Der Import dauert zu lange

    CSV gegen Sync-API

    Der Variantenimport über CSV skaliert schlecht: Jede Zeile trägt alle Felder, auch die, die sich nie ändern. Über die Sync-API legt man je Elternprodukt nur noch Nummer, Preis, Bestand und Optionen an — alles andere erbt. In unserem Katalog fiel der Durchlauf damit von anderthalb Stunden auf Minuten.

  2. Niemand kennt die Preisbasis

    Netto oder brutto

    In gewachsenen Preislisten steht selten dabei, worauf sich eine Verkaufspreisspalte bezieht. Wir beweisen die Basis, statt sie anzunehmen: Stichprobe gegen den Shop, Abgleich Zeile für Zeile, und erst wenn alle übereinstimmen, läuft der Import. Ein Preisfehler in zwanzigtausend Varianten ist nicht mehr von Hand zu finden.

  3. Die Variantenachsen sind falsch geschnitten

    Eigenschaften und Optionen

    Wenn Maß und Stückzahl in einer Achse stecken, entstehen hunderte sinnlose Kombinationen. Getrennte Achsen erzeugen weniger Optionen und eine Auswahl, die der Kunde versteht. Dasselbe gilt für die Darstellung: Lange Achsen gehören als Auswahlliste gerendert, nicht als Kachelwand.

  4. Parametrische Produkte passen nicht ins Raster

    Konfigurator statt Varianten

    Bei nach Maß gefertigten Artikeln führt jede zusätzliche Dimension zu einer Multiplikation. Ab einer bestimmten Größenordnung ist es falsch, das als Shop-Varianten abzubilden — dort gehört ein Konfigurator hin, der aus einer Preismatrix rechnet.

Was ein Shopbetreiber mit großem Sortiment tatsächlich braucht

Nicht mehr Funktionen, sondern Verlässlichkeit an vier Stellen.

Woher kommt dieser Wert?
Jedes Feld im Shop muss auf seine Quelle zurückzeigen: Rohdatei, Preisliste, Datenblatt oder redaktionell ergänzt. Ohne diese Herkunft ist jede Korrektur ein Ratespiel.
Was passiert beim nächsten Lauf?
Ein Abgleich muss wiederholbar sein und beim zweiten Durchlauf dasselbe Ergebnis liefern. Sonst traut sich niemand, ihn zu starten.
Kann ich einzeln nachziehen?
Ein Sortiment ändert sich in Teilen, nicht am Stück. Der Abgleich muss auf einzelne Produkte begrenzbar sein, mit Probelauf vor dem Schreiben.
Findet Google die Produktseiten?
Produktdaten-Auszeichnung mit Preis, Verfügbarkeit und Preisspanne — Shopware hat dafür kein eigenes Feld, es gehört über das Layout eingebaut.
Was passiert mit fehlenden Angaben?
Sie bleiben offen und markiert. Ein geschätztes Maß in einem technischen Katalog ist schlimmer als eine Lücke.

Warum Shopbetreiber mit uns arbeiten

Wir rechnen, statt zu schätzen

In einem technischen Katalog ist ein erfundenes Maß ein Rückläufer. Fehlende Datenblattwerte bleiben deshalb offen und markiert, statt plausibel gefüllt zu werden.

Wiederholbar statt einmalig

Jeder Abgleich läuft über dieselbe Kette und liefert beim zweiten Durchlauf dasselbe Ergebnis. Erst dadurch wird Pflege zur Routine statt zum Projekt.

Wir bauen die Werkzeuge selbst

Preisprüfung, Datenaufbereitung, Konfigurator, Redaktionsansicht — entstanden, weil es sie nicht zu kaufen gab. Sieben eigene WordPress-Plugins kommen aus derselben Haltung.

Ehrliche Einschätzung

Wenn ein Sortiment im Standard gut aufgehoben ist, sagen wir das. Nicht jeder Katalog braucht eine Pipeline — aber wer eine braucht, merkt es an der Importdauer.

Ein Katalog, den wir laufend pflegen

Das Mandat läuft, deshalb ohne Namen. Branche, Größenordnung und Vorgehen sind trotzdem nachprüfbar beschrieben — alle Zahlen stammen aus dem Projekt.

Variantenmatrix aus Abmessung und Filterklasse mit der Kennzahl 20.530 Varianten in 11 Familien

Industriefilter · Shopware 6

Filterhersteller, 20.530 Varianten

Neunzehn gewachsene Kundentabellen zu einer geprüften Datenbasis zusammengeführt, aus der Shopware-Importe, ein Produktkonfigurator für maßgefertigte Artikel und eine Redaktionsansicht entstehen. Der Abgleich über die Sync-API dauert Minuten statt anderthalb Stunden. Allein eine Familie umfasst 15.960 dimensionsparametrische Varianten, die bewusst nicht als Shop-Varianten abgebildet sind, sondern über den Konfigurator laufen.

Ähnlichen Fall besprechen

Sortimente, für die dasselbe gilt

Technische BauteileFilter- und LüftungstechnikErsatzteilkatalogeMaßgefertigte ArtikelB2B mit KundengruppenSortimente über 5.000 Varianten

Häufige Fragen zu Shopware

Ab wann lohnt sich eine eigene Importpipeline?

Als Faustregel: sobald der Import länger dauert als eine Kaffeepause oder sobald mehr als eine Quelldatei im Spiel ist. Bei einigen hundert Artikeln aus einer sauberen Liste genügt der Standardimport. Ab einigen tausend Varianten aus mehreren gewachsenen Tabellen wird die Kette davor zum eigentlichen Produkt — dann spart die Pipeline pro Durchlauf mehr Zeit, als ihr Bau gekostet hat.

Wir sind noch nicht auf Shopware. Sollten wir wechseln?

Nicht automatisch. Bei überschaubaren Sortimenten und einfachen Prozessen ist WooCommerce oder Shopify meist der schnellere und günstigere Weg — wir haben beide im Einsatz und raten regelmäßig dazu. Shopware spielt seine Stärke bei großen, strukturierten Katalogen mit vielen Eigenschaften und Varianten aus, und bei B2B-Anforderungen wie Kundengruppen und Preislisten.

Übernehmt ihr auch einen bestehenden Shopware-Shop?

Ja, das ist der Normalfall. Wir sehen uns zuerst den Ist-Stand an: Exporte ziehen, Varianten und Eigenschaften abgleichen, Preisbasis prüfen. Daraus entsteht eine Liste dessen, was tatsächlich klemmt — oft sind es drei bis fünf Stellen, nicht der ganze Shop.

Was kostet das?

Der Katalogaufbau hängt an der Zahl der Familien und am Zustand der Quelldaten, nicht an der Variantenzahl — zwanzigtausend Varianten aus einer sauberen Matrix sind weniger Arbeit als tausend aus neunzehn widersprüchlichen Dateien. Nach einer Sichtung der Rohdaten nennen wir eine verbindliche Spanne.

Seid ihr zertifizierter Shopware-Partner?

Nein. Wir arbeiten mit Shopware 6 in einem laufenden Mandat, sind aber nicht im offiziellen Partnerprogramm gelistet. Das sagen wir lieber offen, als es zu umschreiben: Wenn euch ein zertifizierter Partner wichtig ist, findet ihr im Shopware-Partnerverzeichnis die passenden Agenturen.

Könnt ihr Produktdaten für Google auszeichnen?

Ja. Shopware hat für strukturierte Daten kein eigenes Feld, deshalb wird die Auszeichnung über das Erlebniswelten-Layout oder direkt im Theme eingebaut — mit Preis, Verfügbarkeit und Preisspanne, dazu FAQ-Auszeichnung, wenn die Fragen auf der Produktseite auch sichtbar sind.

Woher kommen die Werte in eurem Katalog?

Schickt uns einen Export und die Quelldateien. Wir sagen, woran es liegt und was sich mit welchem Aufwand ändern lässt — auch wenn die Antwort lautet, dass es so bleiben kann.