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Ein technisches SEO-Audit mit Maßnahmenplan kostet bei uns 1.500 €, die laufende Betreuung ab 1.800 € im Monat. Das ist die Art Antwort, die auf den meisten Agenturseiten fehlt, und genau deshalb steht sie hier im ersten Satz.
Der Rest dieses Beitrags erklärt, woraus sich solche Preise zusammensetzen: welche Abrechnungsmodelle üblich sind, was in einer Monatspauschale stecken muss, warum es SEO für 99 € gibt und wie du ausrechnest, ob sich das Ganze für deinen Betrieb überhaupt lohnt. Am Ende stehen sechs Prüffragen, mit denen du jedes Angebot einordnen kannst, auch unseres.
Warum nennen so wenige Agenturen ihre Preise?
Die übliche Begründung lautet: „Das hängt vom Einzelfall ab.“ Das stimmt sogar. Ob du als Zahnarztpraxis in einer Großstadt gegen dreißig Wettbewerber antrittst oder als Spezialmaschinenbauer gegen drei, verändert den Aufwand erheblich. Auch der Zustand der Website spielt hinein: Eine technisch saubere Seite braucht andere Arbeit als eine, die erst einmal repariert werden muss.
Nur folgt daraus nicht, dass man gar nichts sagen kann. Spannen und Einstiegspreise lassen sich immer nennen. Wer das verweigert, will meistens das Erstgespräch als Verkaufssituation führen, in der du den Preis erst hörst, wenn du innerlich schon zugesagt hast. Bei einer Leistung, die auf Monate angelegt ist, ist das ein schlechter Start.
Welche Abrechnungsmodelle gibt es?
| Modell | Typischer Einsatz | Woran es hakt |
|---|---|---|
| Stundensatz | einzelne Fragen, Workshops, Begleitung des eigenen Teams | Aufwand schwer planbar, Anreiz zu vielen Stunden |
| Monatspauschale | laufende Betreuung über sechs und mehr Monate | taugt nur, wenn die Tätigkeiten drinstehen |
| Projektpreis | Audit, Relaunch-Begleitung, einmalige Aufräumaktion | endet, SEO aber nicht |
| Erfolgsbasiert | „Zahlung erst bei Platz 1“ | siehe unten |
Die Stundensätze, die wir in Ausschreibungen und übernommenen Projekten sehen, liegen grob zwischen 80 und 180 €. Das sind Beobachtungen aus unserer Arbeit, keine Marktstudie, aber als Größenordnung tragen sie.
Zum erfolgsbasierten Modell ein klares Wort: Niemand kann eine Platzierung garantieren. Das sagt nicht die Konkurrenz, das sagt Google selbst in der eigenen Hilfe zur Agenturauswahl. Ein Anbieter, der Platz 1 verspricht, verspricht etwas, das nicht in seiner Macht steht. Entweder er weiß das nicht, oder er rechnet damit, dass du es nicht weißt. Beides disqualifiziert.
Was kostet SEO im Monat?
Die Monatspauschale ist das Modell für den Normalfall, weil SEO ein Prozess ist und kein Projekt mit Enddatum. Entscheidend ist, was für das Geld tatsächlich passiert. In einer ernst gemeinten Pauschale stecken:
- Technik im Blick behalten: Indexierung, Fehlerseiten, Ladezeit, strukturierte Daten. Nicht einmalig, sondern laufend, weil jede Websiteänderung etwas kaputt machen kann.
- Inhalte gegen echte Suchanfragen bauen: Die Search Console zeigt, wonach Menschen suchen, die dich schon finden. Daraus entstehen neue Seiten und bessere bestehende, nicht aus einem Keyword-Tool-Export.
- Interne Verlinkung und Struktur pflegen, damit neue Inhalte die bestehenden stärken statt mit ihnen zu konkurrieren.
- Das Google-Unternehmensprofil pflegen, wenn du lokal Kunden gewinnst.
- Ein Reporting mit deinen echten Zahlen: Anfragen, Klicks, Positionen aus der Search Console, in einer Form, die du in fünf Minuten verstehst.
Bei uns beginnt das ab 1.800 € im Monat, mit sechs Monaten Mindestlaufzeit und danach monatlich kündbar. Die Mindestlaufzeit ist kein Trick, sondern Ehrlichkeit: Erste Bewegungen zeigen sich oft nach Wochen, belastbare Ergebnisse brauchen drei bis sechs Monate. Wer dir Ergebnisse binnen vier Wochen zusagt und dich gleichzeitig zwei Jahre binden will, hat die Reihenfolge verdreht. In stark umkämpften Feldern, etwa bundesweitem E-Commerce, beginnt die Betreuung bei uns ab 4.200 € im Monat, weil dort schlicht mehr Stunden nötig sind, um überhaupt anzukommen.
Was kostet ein SEO-Audit, und was muss drinstehen?
Ein Audit ist die Bestandsaufnahme vor der Arbeit: einmalig, bei uns 1.500 €. Damit der Begriff nicht beliebig bleibt, gehört hinein:
- Indexierung und Search Console: Was ist überhaupt im Index, was fehlt, was ist doppelt?
- Technik: Ladezeit, mobile Darstellung, strukturierte Daten, Weiterleitungen, interne Fehler.
- Inhalte gegen Nachfrage: Welche Suchanfragen bringen heute Impressionen, welche Seiten beantworten sie, wo klafft eine Lücke?
- Interne Verlinkung: Erreicht Google jede wichtige Seite in wenigen Klicks, und stützen die Seiten einander?
- Eine priorisierte Maßnahmenliste, die so konkret ist, dass sie auch eine andere Agentur oder dein eigenes Team umsetzen könnte.
Der letzte Punkt ist der Lackmustest. Ein Audit, dessen Ergebnis nur der Anbieter selbst versteht, ist ein Verkaufsdokument. Davon zu unterscheiden ist der „kostenlose SEO-Check“: ein automatisch erzeugter Bericht als Türöffner. Der darf kostenlos sein, weil er auch fast nichts kostet. Ein Audit, in dem ein Mensch deine Website gegen deine Wettbewerber liest, kann es nicht sein.
Warum gibt es SEO für 99 € im Monat?
Rechne kurz mit: Bei den üblichen Stundensätzen entspricht ein 99-€-Paket weniger als einer Arbeitsstunde im Monat. In einer Stunde kann niemand Inhalte schreiben, Technik prüfen und ein Profil pflegen. Was in der Stunde geht, ist genau das, was diese Pakete liefern:
- Automatisch erzeugte Berichte, die aussehen wie Arbeit.
- Einträge in Webverzeichnisse. Deren Gewicht ist seit Jahren im Sinkflug; die Whitespark-Erhebung 2026 taxiert Verzeichnissignale noch auf rund 7 % der lokalen Rankingfaktoren. Ein paar Kernquellen mit identischen Firmendaten reichen, Masse bringt nichts.
- Linkpakete. Gekaufte Links verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien und können im schlimmsten Fall eine manuelle Maßnahme auslösen. Dann kostet das 99-€-Paket dich die Sichtbarkeit, die du noch hattest.
Es gibt einen ehrlichen Platz für kleines Budget: einmalig aufräumen lassen, die Grundlagen selbst pflegen, einmal im Jahr nachschauen lassen. Das ist kein laufendes SEO, aber es ist ehrlich, und für manchen Betrieb genügt es.
Wann rechnet sich SEO für dich?
Die Rechnung ist unspektakulär: Was ist dir ein zusätzlicher Auftrag wert, und wie viele davon muss die Sichtbarkeit bringen, damit die Pauschale gedeckt ist? Ein Betrieb mit 2.500 € durchschnittlichem Auftragswert braucht rechnerisch nicht einmal einen Zusatzauftrag im Monat, um eine 1.800-€-Betreuung zu tragen. Ein Onlineshop mit 40 € Warenkorb braucht dagegen spürbar mehr Bestellungen, und das verändert die Antwort.
Genauso wichtig ist die Gegenrichtung, wann SEO nicht das richtige Werkzeug ist:
- Es gibt kaum Suchvolumen. Wenn niemand nach deiner Leistung sucht, kann dich die Suche nicht finden. Wie du das vorher prüfst, steht in unserem Beitrag zur Planung einer SEO-Kampagne.
- Du brauchst Anfragen nächste Woche. Dann ist bezahlte Werbung das passende Werkzeug, SEO läuft in Monaten.
- Die Website selbst ist die Baustelle. Veraltete Technik oder fehlende Inhalte holst du nicht mit Optimierung auf. Was eine solide Basis kostet, steht im Beitrag Was kostet eine Website?
Für lokale Betriebe gilt eine eigene, meist günstigere Logik aus Profil, Bewertungen und Website. Die haben wir im Beitrag Local SEO für kleine Unternehmen aufgeschrieben.
Sechs Prüffragen für jedes SEO-Angebot
- Stehen die monatlichen Tätigkeiten drin, konkret benannt, statt „laufende Optimierung“?
- Bleiben Search Console, Analytics und alle Zugänge auf deinen Konten? Wenn nicht, verlierst du bei Kündigung deine eigenen Daten.
- Bekommst du ein Reporting mit deinen echten Zahlen statt eines Tool-PDFs mit einem erfundenen Sichtbarkeitsindex?
- Fehlt jede Platzierungsgarantie? Gut so. Eine Garantie wäre das Warnsignal.
- Wie lange bindest du dich, und was passiert nach der Kündigung mit Inhalten, Zugängen und aufgebauten Links?
- Könnte ein Dritter mit den Unterlagen weiterarbeiten? Wenn alles nur im Kopf des Anbieters existiert, gehört dir nichts davon.
Wie wir rechnen
Der Rest ist Eigenwerbung, offen gesagt: Wir arbeiten mit Festpreisen. Audit 1.500 €, laufende Betreuung ab 1.800 € im Monat, umkämpfte Felder ab 4.200 €, alle Preise netto. Du bekommst vorab ein schriftliches Angebot mit Leistungsumfang und jeden Monat ein Reporting mit deinen Zahlen aus der Search Console. Details und Pakete stehen auf der SEO-Leistungsseite.
Ob sich das für deinen Betrieb rechnet, klären wir in einem halbstündigen Gespräch, kostenlos und mit einer ehrlichen Antwort auch dann, wenn sie lautet: Dafür brauchst du kein SEO.
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