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Webdesign für Arztpraxen, die Patienten wirklich erreichen.

Praxis-Websites haben eigene Regeln: Terminbuchung löst Pflichten aus, Kontaktformulare berühren Gesundheitsdaten, und die Entscheidung fällt oft im Kartenblock statt auf der Startseite. Wir bauen Praxis-Websites seit 2005.

  • Seit 2005 für Praxen tätig
  • Schmerzzentrum Göppingen
  • Kieferorthopädie Dr. Dannenbaum
  • Inhabergeführt seit 1999
5,0 / 5,013 Google-Bewertungen
Seit 1999inhabergeführt · 3 Standorte

Warum Praxis-Websites anders geplant werden müssen

Bei einer Firmenwebsite entscheidet der Text. Bei einer Praxis entscheidet zuerst, ob sie im Kartenblock auftaucht — Patienten suchen nach „Zahnarzt in der Nähe“ und wählen dort, oft ohne eine Website zu öffnen. Die Seite kommt erst danach ins Spiel, als Beleg dafür, dass der Eintrag stimmt.

Gleichzeitig gelten Pflichten, die anderswo keine Rolle spielen. Wer Termine online buchbar macht, fällt unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Wer im Formular nach dem Grund des Besuchs fragt, verarbeitet Gesundheitsdaten nach Artikel 9 DSGVO. Beides lässt sich sauber lösen — aber nur, wenn man es vor dem Bau weiß und nicht danach.

Dazu kommt das Nutzungsprofil: viele Zugriffe vom Handy, oft unterwegs im Mobilfunknetz. Ein Terminformular, das erst nach vier Sekunden bedienbar ist, verliert Patienten an das Telefon der Praxis nebenan.

2005
Erste Praxis-Website
Schmerzzentrum Göppingen
2009
Fachkongress dazu
Südwestdeutsche Schmerztage
2013
Kieferorthopädie
Praxis Dr. Dannenbaum

Vier Pflichten, die bei Praxis-Websites regelmäßig übersehen werden

Keine davon ist schwer zu erfüllen. Teuer wird nur, wer sie erst nach dem Bau bemerkt.

  1. Online-Terminbuchung löst das BFSG aus

    BFSG, seit Juni 2025

    Eine reine Informationsseite ist nicht betroffen. Sobald Patienten verbindlich buchen können, ist es elektronischer Geschäftsverkehr mit Verbrauchern. Die Ausnahme für Kleinstunternehmen greift nur bei weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz — Teilzeitkräfte zählen mit.

  2. Der Besuchsgrund erzeugt Gesundheitsdaten

    Artikel 9 DSGVO

    Schreibt ein Patient ins Formular, warum er kommt, gilt eine besondere Kategorie personenbezogener Daten: ausdrückliche Einwilligung, sicherer Übertragungsweg, Auftragsverarbeitung, Löschfristen. Der einfachste Weg ist, gar nicht danach zu fragen — Name, Rückrufnummer und Wunschzeitraum genügen.

  3. Werbung im Heilwesen ist enger gefasst

    Heilmittelwerbegesetz

    Das HWG setzt engere Grenzen als das allgemeine Wettbewerbsrecht, besonders bei Aussagen zu Behandlungserfolgen und bei Vorher-Nachher-Darstellungen. Im Zweifel gehört das Bildmaterial einmal an die zuständige Kammer, bevor es online geht.

  4. Die Pflichtangaben der Kammer

    Berufsordnung & DDG

    Neben dem allgemeinen Impressum verlangen die Berufsordnungen der Landesärzte- und Zahnärztekammern weitere Angaben: Berufsbezeichnung samt Verleihungsstaat, zuständige Kammer, Aufsichtsbehörde und die maßgeblichen berufsrechtlichen Regelungen. Die Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland.

Was Patienten auf der Seite tatsächlich suchen

Die meisten Praxis-Websites erzählen zuerst von der Praxis. Patienten haben eine andere Reihenfolge im Kopf.

Nehmt ihr mich überhaupt?
Kasse, privat oder Selbstzahler — und ob gerade neue Patienten aufgenommen werden. Diese Frage steht bei fast jedem an erster Stelle und auf fast keiner Website.
Wann kann ich kommen?
Sprechzeiten, realistische Wartezeit auf einen Termin, Regelung für Notfälle und Vertretung im Urlaub.
Wie komme ich hin?
Parkplätze, Haltestellen, Etage und Aufzug — und ob die Praxisräume selbst barrierefrei erreichbar sind.
Wer behandelt mich?
Namen, Fachgebiet, Schwerpunkte und ein Foto, das erkennbar aus der Praxis stammt und nicht aus einer Bilddatenbank.
Was kostet, was die Kasse nicht zahlt?
Selbstzahlerleistungen offen benannt, statt sie erst im Behandlungszimmer zur Sprache zu bringen.

Warum Praxen mit uns arbeiten

Wir kennen die Abläufe

Sprechzeitenwechsel, Urlaubsvertretung, ein neuer Kollege in der Gemeinschaftspraxis — das sind die Änderungen, die tatsächlich anfallen. Sie müssen in Minuten möglich sein, nicht in einem Ticket.

Pflichten vor dem Bau, nicht danach

BFSG, Artikel 9, HWG und die Kammerangaben klären wir im ersten Gespräch. Nachträglich eingebaute Barrierefreiheit kostet ein Vielfaches.

Langfristig statt projektweise

Das Schmerzzentrum betreuen wir seit 2005, die Praxis Dr. Dannenbaum seit 2013. Wer eine Website über zwanzig Jahre begleitet, baut sie anders als jemand, der nach der Abnahme geht.

Ehrliche Einschätzung

Wenn eine bestehende Seite in Ordnung ist, sagen wir das. Wir haben Praxen schon davon abgeraten, neu zu bauen, weil drei Korrekturen gereicht haben.

Zwei Praxen, die wir seit Jahren begleiten

Beide Mandate laufen ununterbrochen — die Jahreszahlen stehen so auch in unseren Referenzen.

Großformatiger DGS-Schriftzug — Symbolbild Schmerzmedizin

Schmerzmedizin · Praxis und Fachkongress

Schmerzzentrum Göppingen

Seit 2005 betreuen wir Website und Marketing des Schmerzzentrums, seit 2009 zusätzlich die Südwestdeutschen Schmerztage — den jährlichen Fachkongress. Praxisbetrieb und Kongress haben völlig verschiedene Zyklen und liegen deshalb auf getrennten Auftritten.

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Website-Mockup der Praxis Dr. Dannenbaum auf Laptop, Tablet und Smartphone

Kieferorthopädie · Gemeinschaftspraxis

Praxis Dr. Dannenbaum

Seit 2013 begleiten wir die fachzahnärztliche Gemeinschaftspraxis von Dr. Delia und Dr. Monika Dannenbaum in Göppingen. Bewusst als schlanke HTML5-Seite statt auf dem alten CMS — bei diesem Umfang trägt das über Jahre und hält die Ladezeit unten.

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Fachrichtungen, für die wir bereits gebaut haben

SchmerzmedizinKieferorthopädieFachzahnärztliche PraxenPsychotherapieGemeinschaftspraxenMedizinische Fachkongresse

Häufige Fragen von Praxen

Muss unsere Praxis-Website barrierefrei sein?

Wenn Patienten darüber verbindlich Termine buchen können: ja, seit Juni 2025 über das BFSG. Eine reine Informationsseite mit Sprechzeiten und Telefonnummer ist nicht betroffen. Die Ausnahme für Kleinstunternehmen greift nur, wenn weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz zusammenkommen — Teilzeitkräfte zählen mit.

Dürfen wir im Kontaktformular nach dem Grund des Besuchs fragen?

Dürfen ja, aber es zieht Pflichten nach sich: Die Angabe ist ein Gesundheitsdatum nach Artikel 9 DSGVO und verlangt ausdrückliche Einwilligung, einen sicheren Übertragungsweg, einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Formularanbieter und definierte Löschfristen. Wir raten meist davon ab — Name, Rückrufnummer und Wunschzeitraum reichen für die Terminvergabe.

Was kostet eine Praxis-Website?

Der Preis hängt vom Umfang ab, nicht von der Branche. Eine Praxisseite mit fünf bis acht Unterseiten, Terminstrecke und Formularen liegt üblicherweise im mittleren vierstelligen Bereich. Was den Preis tatsächlich treibt, haben wir im Beitrag zu den Website-Kosten aufgeschlüsselt.

Brauchen wir WordPress?

Nicht zwingend. Eine Praxis mit vier Unterseiten, die sich selten ändern, fährt mit einer schlanken Seite besser: weniger Angriffsfläche, weniger Updates, schnellere Ladezeit. Wo laufend Inhalte dazukommen — Kongresse, Blog, Stellenanzeigen — ist WordPress die richtige Wahl. Wir entscheiden das nach dem Pflegeaufwand, nicht nach Gewohnheit.

Übernehmt ihr auch nur die Betreuung einer bestehenden Seite?

Ja. Hosting, Updates, Sicherungen und laufende Änderungen übernehmen wir auch für Seiten, die wir nicht gebaut haben — vorausgesetzt, der technische Zustand lässt das zu. Das sehen wir uns vorher an und sagen ehrlich, ob es sinnvoll ist.

Wie wichtig ist das Google-Unternehmensprofil?

Für Praxen wichtiger als die Website selbst. Die meisten Patienten entscheiden im Kartenblock, ohne eine Seite zu öffnen. Der größte einzelne Hebel ist die richtige Primärkategorie — „Kieferorthopäde“ statt „Arzt“ entscheidet darüber, für welche Suchen die Praxis überhaupt erscheint.

Praxis-Website planen oder einordnen lassen?

Wir sehen uns die bestehende Seite an, prüfen die Pflichten und sagen, was zu tun ist — auch wenn wenig zu tun ist. Kein Verkaufsgespräch.